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Wohnumfeldberatung

Wohnumfeldberatung

Wenn Pflegebedürftige zu Hause gepflegt werden, können sie nicht nur Pflegehilfsmittel beantragen, sondern auch wohnumfeldverbessende Maßnahmen nach § 40 Abs. 4 SGB XI in Anspruch nehmen, um die Wohnung, das Haus oder einzelne Räume barrierefrei zu gestalten. Zudem soll der Pflegebedürftige seinen Alltag möglichst selbstständig erleben können und die pflegenden Angehörigen entlastet werden. Voraussetzung für die Beteiligung der Pflegekasse an den Kosten ist mindestens Pflegestufe I.

Wie hoch sind die Leistungen?
Nach dem Pflegestärkungsgesetz betragen ab dem 1. Januar 2015 die Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bis zu 4000 Euro. Falls mehrere Maßnahmen hintereinander notwendig werden, können Sie jeweils erneut einen Antrag bei der Pflegekasse auf einen Zuschuss stellen.

Beispiele für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

  • Verbreiterung der Türen
  • Entfernung von Schwellen und anderen Bodenunebenheiten
  • Fenstergriffe in Greifhöhe bringen
  • Treppen- oder Sitzlift und Rampen installieren
  • mehr Bewegungsfläche für einen Rollstuhl schaffen
  • rutschfesten Boden legen
  • absenkbare und unterfahrbare Arbeitsplatten und Küchenschränke einbauen
  • Wasserhähne, Lichtschalter sowie Steckdosen in Greifnähe bringen
  • Installation einer bodengleichen Dusche
  • die Höhe der Toilette anpassen
  • unterfahrbares Waschbecken montieren
  • Umbau des Zimmers für ein frei zugängliches Bett
  • Beleuchtung auch für die Nacht anbringen

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Wir sind gerne für Sie da und bieten Ihnen an:

  • Begleitung bei der Durchführung der Umbaumaßnahmen
  • Unterstützung bei der Antragstellung bei Pflegekassen
  • Gemeinsam eine gute und gewünschte Lösung zu finden

Rufen Sie uns an: 04472 / 950190